aifora technologie

Vom Sorgenkind zum Musterschüler: Der Siegeszug der Künstlichen Intelligenz

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on print
Print
Share on email
Email

Automobilindustrie, Handel, Luftfahrt und Medizin. Diese Branchen (und viele weitere) haben derzeit eines gemeinsam. Sie beschäftigen sich allesamt mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI). Allerdings reden wir nicht nur über KI, sie unterhält sich auch mit uns. Mal heißt sie Siri, mal Alexa oder Bixby. Im Fokus steht die KI eigentlich erst seit ein paar Jahren, da sie mittlerweile Zugang in den Alltag vieler Menschen gefunden hat. Dabei gerät jedoch schnell in Vergessenheit, dass KI keine neue Erfindung, sondern gewissermaßen ein alter Bekannter ist. 

Der Weg vom Schachspieler zum Saugroboter

Vor knapp siebzig Jahren, nämlich 1950, entwickelte der britische Informatiker Alan Turing den sogenannten Turing-Test. Der Test sollte mit einem raffinierten Verfahren nachweisen, ob Maschinen zu menschlichem Verhalten in der Lage sind. Ein Mensch führte ohne Sicht- und Hörkontakt ein Gespräch mit einem anderen, ihm unbekannten Menschen und einer Maschine. Konnte der Fragesteller nicht klar sagen, welcher Gesprächspartner die Maschine war, hatte die Maschine den Turing-Test bestanden. In der Folge wurde ihr ein dem Menschen ebenbürtiges Denkvermögen bescheinigt. Umsetzen konnte Alan Turing sein theoretisches Modell zu Lebzeiten jedoch nicht. Ihm mangelte es schlicht und einfach an der erforderlichen Hardware um eine ausgereifte KI zu entwickeln. 

Es dauerte noch einige Zeit, bis KI-basierte Anwendungen entwickelt werden konnten. Der erste Chatbot „Eliza“ 1965 vom „MIT Al Laboratory“ entwickelt. Im Anschluss stagnierte die KI-Branche im sogenannten „KI-Winter“ für einige Jahre. 1997 besiegte IBM’s KI „Deep-Blue“ schließlich den amtierenden Schachweltmeister Garri Kasparow. Von diesem Punkt an, nahm die Entwicklung der KI wieder an Fahrt auf.

2002 kam mit dem „Roomba“ der erste serienreife Staubsaugerroboter auf den Markt. Mittlerweile mähen solche Maschinen auch unseren Rasen und werden gelegentlich zu Internetstars, wenn etwa Haustiere plötzlich auf ihnen spazieren fahren.

Ein Ende des KI-Booms ist derzeit nicht in Sicht

Seit 2005 vermehren sich die KI-Anwendungen signifikant. Ein Auslöser ist die rasant steigende Menge an verfügbare Daten. So entstanden in den vergangenen drei Jahren 90 Prozent aller weltweit verfügbaren Daten. Die Ursachen dieser rasanten Entwicklung sind das anhaltende Wachstum und die Verbreitung des Internets, der sozialen Medien und des Internets der Dinge (IoT). Zudem wird der KI-Boom auch durch die exponentiell steigende Rechenleistung, die immer kostengünstiger zur Verfügung steht angetrieben. So können Machine-Learning-Algorithmen erheblich schneller große Datenmengen verarbeiten. Beim Machine-Learning verbessert die KI sich selbstständig, lernt anhand von Beispielen, baut ein statistisches Modell auf und sammelt so Erfahrungen. 

Kein Wunder also, dass KI sich in immer mehr Bereichen unseres Lebens wiederfindet. Alleine in den letzten vier Jahren hat sich Künstliche Intelligenz in Bereichen wie der Objekterkennung, der Spracherkennung sowie bei Lesetests und Übersetzungen als wichtige Hilfe bewährt.

Doch die KI ist nicht nur in unsere Wohnungen und Häusern eingezogen, auch in der Medizin (Krankheitserkennung), in Geschäften und Service-Centern (Chat-Bot) und in Autos (Sprachsteuerung) kann man ihr begegnen. Branchenübergreifend findet die KI vor allem in der Produktion und Kundenbetreuung Anwendung. Dabei hat sie sich weitestgehend so gut in unseren Alltag integriert, dass sie von vielen gar nicht mehr wahrgenommen wird.

Wie KI den Handel optimiert

Der KI-Boom hat bewiesen: Die Entwicklung der intelligenten Technik verläuft exponentiell. Dass sich diese Marschrichtung in nächster Zeit ändert, gilt als äußerst unwahrscheinlich. Doch in welche Lebensbereiche dringt die KI bei ihrem Siegeszug eigentlich ein, welche Meilensteine stehen uns in naher Zukunft bevor? Ein Bereich in dem KI bereits das Business revolutioniert, ist der Handel. Egal ob personalisierte Produktvorschläge, smarte Chatbots im Servicebereich oder die visuelle Produktsuche. Künstliche Intelligenz wird von vielen Händlern bereits dort eingesetzt, wo individuelle Lösungen für Kunden nötig sind – das Potenzial ist jedoch noch lange nicht ausgeschöpft – ganz im Gegenteil. Viele Händler sind sich des großen Potenzials von KI-Anwendungen noch nicht bewusst. Die Vorteile sind jedoch vielfältig, denn die Integration von KI in Anwendungsbereiche wie etwa die Bedarfssteuerung oder die Prozessoptimierung führt zu signifikanter Effizienzsteigerung, besseren Geschäftsergebnissen und, nicht zuletzt, zu glücklicheren Kunden. Das ist keine Zukunftsmusik, sondern mit den Lösungen von aifora bereits heute Realität.

Wohin der Siegeszug der KI noch führen kann und wo sie bereits heute im Handel überall eingesetzt wird, erfahren Sie auf dem ECR Tag in Essen. Am 18. September ab 13:00 Uhr können Sie dort dem Vortrag „Tschüss Excel, Herz und Verstand. Willkommen KI für den Handel“, unseres Kollegen Boris von Brevern (Head of Business Development & Sales) lauschen. 

Scroll to Top